Falsche Freunde sind auch keine Lösung - Kapitel 9

Wir saßen im Auto auf den Weg ins Krankenhaus. Jessy und Ich waren total aufgeregt."Glaubst du Anna wird ihren Fehler einsehen und die Freundschaft zu Johannes und Chantal kündigen?", fragte mich meine Freundin. Ich überlegte. Es war soviel passiert. Wegen ihrer neuen Clique hätte Anna sogar sterben können und wir hatten sie immer vor den beiden gewarnt. Ich schaute Jessy an und nickte. "Ich glaube schon. Es ist soviel passiert."Meine Mutter bog auf den Krankenhausparkplatz. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Wir stiegen aus dem Auto aus und meine Mum drückte mich noch kurz. "Es wird alles gut werden, Süße". An der Rezeption fragten wir nach der Zimmernummer, fuhren mit dem Aufzug in die zweite Etage und suchten die Nummer 37. Vor Annas Zimmer atmete ich nochmal tief durch. Würde sich Anna über uns freuen? Meine Mutter gab uns ein Zeichen, dass sie draußen warten würde. Ich lächelte Jessy an und sie drückte die Türklinke. Wir betraten das Zimmer und sahen Anna in ihrem Bett. Sie schlief und sah jetzt so friedlich aus. Keine Schläuche mehr und sie war auch nicht mehr so blass. Jessy dachte wohl gerade an das gleiche denn wir schauten uns glücklich an. Plötzlich schlug Anna die Augen auf und lächelte als sie uns sah. "Ich dachte nicht, dass ihr kommen würdet" sagte Sie leise. Ich schaute Anna etwas überrascht an. "Warum sollten wir nicht kommen? Wir sind so froh, dass es dir besser geht". Sie seufzte. "Ich hab so viel Scheisse gebaut. Ich hätte einfach auf euch, meine richtigen Freunde hören sollen". "Schon Okay. Wenn du uns versprichst so etwas nie wieder zu machen", meinte Ich. "Wir haben uns echt Sorgen um dich gemacht", ergänzte Jessy. "Versprochen", lachte Anna. Wir umarmten uns. "Freundinnen für immer?", fragte ich. "Für immer und ewig", sagten Anna und Jessy gleichzeitig. *ENDE* ❤

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Falsche Freunde sind auch keine Lösung - Kapitel 8

Jessy und Ich saßen im Garten, weil das Wetter so schön war. "Glaubst du Anna wird wieder aufwachen?", fragte mich Jessy. Ich setzte mich neben sie in die Wiese. "Ich hoffe es. Sie muss einfach wieder aufwachen. Wir haben uns so unnötig gestritten". Meine beste Freundin legte einen Arm um mich. "Aber es war ja nicht deine Schuld. Sie hat uns immer versetzt". Ich schwieg eigentlich müsste Anna jetzt neben uns sitzen. So wie früher. Wir hatten immer alles zu dritt gemacht. Ich kämpfte gegen meine Tränen an. Meine Mutter kam plötzlich aus dem Haus und kam schnellen Schrittes auf uns zu. "Mädels ich hab gute Nachrichten für euch". Hoffnungsvoll blickten Jessy und Ich auf. "Anna ist endlich aufgewacht", sagte uns meine Mutter lächelnd. Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen. Ich schaute Jessy an die von einem Ohr zum anderen grinste. Ich stand auf und umarmte stürmisch meine Mutter. "Wie geht`s ihr? Können wir sie gleich besuchen? Wann kommt sie aus dem Krankenhaus raus?" "Sie braucht Ruhe, Luzy. Sie ist gerade erst aufgewacht. In 2 etwa zwei Wochen darf sie wieder nach Hause", erklärte uns meine Mum. "Aber morgen können wir sie besuchen", ergänzte sie noch. "Das sind tolle Nachrichten, Frau Schmidt", meinte Jessy.

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